Verlängerung der Regelungen zum Kurzarbeitergeld

Noch im Jahr 2013 hatte das Bundesministerium für Arbeit mit einer Verordnung dafür gesorgt, dass Unternehmen in der Krise weiterhin die Möglichkeit eingeräumt wird, trotz ausbleibender Arbeit Mitarbeiter auf der Gehaltsliste zu halten. An und für sich wäre es so gewesen, dass von Januar 2014 an die Bezugsdauer für das Kurzarbeitergeld auf den gesetzlich vorgesehenen Zeitraum von sechs Monaten reduziert worden wäre. Das Bundesministerium für Arbeit hat indes durch Erlass der Verordnung dafür Sorge getragen, dass kriselnde Unternehmen weiterhin entsprechende Planungssicherheit dadurch gewährleisten können, dass man die durch die Verordnung eingeräumte Möglichkeit nutzt, den Anspruch der Mitarbeiter auf Kurzarbeitergeld auf bis zu zwölf Monate auszudehnen. Ob eine entsprechende Regelung im Verordnungswege künftig auch noch für das Jahr 2015 greifen wird, bleibt abzuwarten.