Urteil um Erbe von Udo Jürgens

Knapp 1 ½ Jahre nach dem Tod von Udo Jürgens könnte jetzt auch die Streitigkeit um das Erbe nach einem Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich beendet sein. Eine uneheliche Tochter des Sängers wollte sich nicht damit zufrieden geben, dass Sie in dem Testament von Udo Jürgens lediglich als Vermächtnisnehmerinnen mit dem Pflichtteil bedacht wurden. Zudem war die Tochter nicht mit den Testamentsvollstreckern einverstanden. Der Nachlass stand wegen des Rechtsstreits unter amtlicher Erbschaftsverwaltung. Das Obergericht ist der Rechtsauffassung nicht gefolgt und ihre Forderungen wurden in der zweiten Instanz zurück gewiesen. Die Erben des Sängers sind damit seine beide ehelichen Kinder, sowie die letzte Lebensgefährtin. Allerdings steht noch der Rechtsweg zum Bundesgericht offen, das sowohl höchste Instanz in zivil- und strafrechtlichen Gerichtsentscheidungen ist und diese zudem auf die Verfassungskonformität kontrolliert. Inwiefern die Klägerin es bei dieser Entscheidung belässt oder noch den Rechtsweg vor das Schweizer Bundesgericht bestreiten wird, bleibt abzuwarten.