Strafverfahren gegen Stefan Mappus wegen Untreue eingestellt

Die Staatsanwaltschaft Stuttgart hat das Strafverfahren gegen den ehemaligen Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg Stefan Mappus mangels hinreichenden Tatverdachts nach § 170 Abs. 2 StPO eingestellt. Gegen Mappus war im Zusammenhang mit dem Kauf von EnBW Aktien durch das Land Baden-Württemberg im Jahr 2010 wegen des Verdachts der Untreue bzw. Beihilfe zur Untreue ermittelt worden. Die Staatsanwaltschaft sieht jedoch nach 2-jährigen Ermittlungen keinen hinreichenden Tatverdacht. Zwar habe Mappus bei der Unterzeichnung des Kaufvertrags über Aktien seine Vermögensbetreuungspflicht verletzt. Ihm fehle allerdings der notwendige Vorsatz hinsichtlich eines Vermögensschadens für das Land erklärte die Staatsanwaltschaft.