Gastkommentar im Manager Magazin

Nach der Veröffentlichung möglicher Steuersünder im schweizerischen Bundesblatt herrscht in Deutschland Empörung. Wer noch nicht durch den deutschen Fiskus kontaktiert wurde oder strafverfolgt wird, der kann sich noch selbst anzeigen. Aber wie? Hierzu sollte ein Anwalt hinzugezogen werden. Für jedes Jahr, in dem das Geld im Ausland lag und nicht versteuert wurde, ist eine berichtigte Einkommensteuererklärung einzureichen. Aber Achtung: Diese korrigierte Erklärung darf nicht mehr angepasst werden. Im Oktober 2014 hatten sich 51 Länder weltweit im Rahmen des OECD-Abkommens dazu entschlossen, gemeinsam Steuerhinterziehern die Schleichwege zu versperren. Es wird demnach immer schwieriger, als Steuersünder der Strafe zu entgehen. Die Empfehlung der Experten ist deutlich: Selbstanzeige, bevor der Fiskus klingelt. Hier geht es zum vollständigen Artikel: www.manager-magazin.de/politik/meinungen/steuerhinterziehung-als-auslaufmodell