Gastbeitrag im Manager Magazin

Unternehmen, die eine Betriebsstätte in Orte auslagern, die einen niedrigen Gewerbesteuersatz haben, nutzen das geltende Recht aus, um Steuerabgaben zu sparen. Bestes Beispiel einer solchen Steueroase ist das hessische Städtchen Eschborn nahe Frankfurt am Main. Dank seiner sehr niedrigen Gewerbesteuer hat es Eschborn in den letzten Jahren geschafft, zahlreiche Unternehmen anzulocken. Rechtlich gesehen sind solche Unternehmenspraktiken nicht weiter verwerflich. Wenn aber die Firmenvertreter und Mitarbeiter eigentlich woanders tätig sind und unter der angegebenen Hauptsitzadresse nur ein Briefkasten vorhanden ist, wird das Ganze fraglich. Ein Strafverfahren wegen mutmaßlicher Steuerhinterziehung wäre in einem solchen Fall nicht ausgeschlossen. Welche Strafen drohen und wer wird dafür zur Verantwortung gezogen? Hier geht es zum vollständigen Artikel.